Tuina – Die manuelle Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin
- Oliver Bassler
- 12. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Tuina ist eine bewährte manuelle Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ein fester Bestandteil meines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes. Sie verbindet energetische Prinzipien mit gezielten manuellen Techniken und eignet sich besonders bei Beschwerden des Bewegungsapparates.
Was ist Tuina?
Der Begriff „Tuina“ setzt sich aus den chinesischen Wörtern „Tui“ (schieben, drücken) und „Na“ (greifen, ziehen) zusammen. Diese beschreiben die Vielfalt der eingesetzten Techniken.
Tuina ist eine medizinische Manualtherapie, bei der mit differenzierten Grifftechniken, Akupressur, Mobilisationen, Massage, chiropraktischen Techniken und rhythmischen Bewegungen gearbeitet wird.
Wirkungsweise
In der TCM wird der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Energie betrachtet. Die Lebensenergie – das sogenannte Qi – fliesst in Meridianen durch den Körper. Kommt es zu Blockaden oder einem Ungleichgewicht, können Schmerzen, Spannungszustände oder funktionelle Beschwerden entstehen.
Tuina unterstützt den freien Fluss des Qi und fördert gleichzeitig strukturelle Prozesse im Körper.
Die Behandlung kann:
muskuläre Verspannungen lösen
die Beweglichkeit von Gelenken verbessern
die Durchblutung anregen
das Nervensystem regulieren
die körpereigene Regulation stärken
Dabei wird nicht nur lokal am Schmerzpunkt gearbeitet, sondern im Kontext des gesamten energetischen und körperlichen Systems.
Anwendungsgebiete
In meiner Praxis setze ich Tuina unter anderem ein bei:
Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen
Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen
Kopfschmerzen
stressbedingten Beschwerden
Erschöpfung und innerer Unruhe
funktionellen Störungen
Die Therapie eignet sich sowohl bei akuten Beschwerden als auch begleitend bei chronischen Themen.



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